03.04

Schweizer Landwirtschaft und Agrarpolitik 2022

Kann eine nachhaltigere Produktionsform unsere Ernährungssicherheit gewährleisten?   Eine Frage, die uns alle etwas angeht,... Artikel ansehen

Kann eine nachhaltigere Produktionsform unsere Ernährungssicherheit gewährleisten?

 

Eine Frage, die uns alle etwas angeht, zu der viele eine Meinung haben und zu der keine Antwort die optimale Lösung zu sein scheint. In der Bevölkerung erheben sich Stimmen, die ausschliessliche Bio-Produktion fordern auf der einen Seite und Befürchtungen, dass die Ernährungssicherheit ohne intensive Landwirtschaft nicht gewährleistet werden kann auf der anderen Seite. Die meisten sind sich dennoch darüber einig, dass der Selbstversorgungsgrad (in den letzten Jahren relativ stabil um 60 %) möglichst aufrechterhalten werden soll.

Fakt ist, dass die Schweizer Landwirte schon heute bereit sind, mehr biologisch anzubauen. Wegen der tiefen Preisen für die konventionellen (ÖLN) Agrarprodukte werden viele gezwungen, den Betrieb zu extensivieren und auf höhere Einnahmen im Biolandbau zu hoffen. Der Absatz verschiedener Bioprodukten hat in den letzten Jahren jedoch stagniert. Damit ist der Umstieg wirtschaftlich bereits nicht mehr so interessant.

Ein weiterer Fakt ist, dass im biologischen Anbau die Erträge im Schnitt tiefer sind als bei den intensiveren Landwirtschaftsformen. In Jahren mit schwierigen Witterungsverhältnissen und dem damit verbundenem hohen Krankheits-, Schädlings- oder auch Unkrautdruck ist es im Biolandbau schwieriger zu reagieren und grosse Ernteverluste können die Folge sein.

Auf der anderen Seite kann eine intensive Landwirtschaft, die für die grosse Mehrheit der Lebensmittelproduktion sorgt, unter Umständen nachweislich der Umwelt schaden. Diese Produktionsform hat es immer schwieriger, sich vor der Bevölkerung zu rechtfertigen. Düngemittel, Spritzmittel, aber auch grosse, schlagkräftige Traktoren stehen unter Beschuss. Im Laden werden jedoch oft genau die auf diese Weise produzierten Lebensmittel wegen ihrer tiefen Preise gekauft.

 

Aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Landwirtschaft

Einfach ausgedrückt, will die Schweizer Bevölkerung eine gewisse Ernährungssicherheit, eine möglichst nachhaltige Produktion und tiefe Produktpreise. Um alle Kundenwünsche zu berücksichtigen, ist eine rein biologische Produktion deshalb nicht das anzustrebende Ziel. Die konventionelle Landwirtschaft kann und muss zur Befriedigung der Konsumenten ressourceneffizienter werden.

Das Ertragsniveau in der Schweiz ist bereits hoch, was relativ tiefe Preise ermöglicht. Die Herausforderung besteht also darin, den Anbau ökologischer zu gestalten und gleichzeitig das aktuelle Produktionsniveau sowie die aktuellen Produktionskosten zu halten oder, noch besser, zu senken.

Schon jetzt gilt, was sich in den nächsten Jahren noch verstärken wird: Der Wunsch nach ökologischen Schweizer Produkten ist in der Bevölkerung verankert und wird mit der Agrarpolitik 2022 (AP 22) noch an Bedeutung gewinnen.

Die Aufgabe der Schweizer Landwirte ist nun, gemäss diesen Anforderungen zu produzieren.

 

Wie schaffen wir das?

Timac Agro ist überzeugt, dass die Ressourceneffizienz im Anbau verbessert werden kann. Das würde die Nachhaltigkeit der Produktion steigern, ohne Ertragsverluste zu verursachen.

Die Schweiz ist ein nutztierlastiges Land, was heisst, dass wir auf unserer verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzfläche relativ viele Tiere halten. Die Folge davon ist eine hohe Produktion an Hofdünger. Durch eine optimierte Düngungsplanung wird dafür gesorgt, dass dieser wertvolle Dünger möglichst effizient eingesetzt werden kann. Für die Planung stehen den Landwirten die Timac-Mitarbeiter zur Seite.

Zur Ergänzung der Hofdünger sind bei den meisten Kulturen noch Mineraldünger nötig, um die gewünschten Höchsterträge zu erhalten. Unter Berücksichtigung der Bodenproben und der Ansprüche der Kulturen werden geeignete Mineraldünger empfohlen, um gezielt und präzise die limitierenden Nährstoffe zu liefern.

Der Einsatz von Dünger ist in der Schweiz durch die Suisse-Bilanz begrenzt. So möchte der Bund eine Überdüngung der Böden vermeiden. Für den Landwirten bedeutet dies, dass er die Dünger möglichst ohne Verluste in die Pflanze bringen muss. Die Timac Agro bietet hierzu geeignete Lösungen.

 

Stickstoffdüngung

Stickstoffverluste betreffen hauptsächlich die Formen Ammoniak (Verflüchtigung) und Nitrat (Auswaschung, Nitratgehalt im Grundwasser steigt). Je länger das Nitrat in der Bodenlösung frei ist, desto höher sind Auswaschungsgefahr beziehungsweise N Verluste. Timac Agro begegnet diesen Verlusten mit einer schützenden Matrix um die Nährstoffe herum. Die Pflanze verlangt die Nährstoffe selbst. So wird erreicht, dass die Nitratform, sobald sie freigesetzt ist, aufgenommen wird. Darüber hinaus funktioniert eine effiziente Düngung über längere Zeit nur mit einem gesunden, lebendigen Boden. Aus diesem Grund wurde der Sulfammo so konzipiert, dass die biologische Bodenaktivität geschützt und stimuliert wird.

 

Phosphordüngung

Beim Phosphor liegt das Verlustproblem bei der Festlegung und der minimen Pflanzenverfügbarkeit im Boden. Wenn gedüngtes Phosphor in Fliessgewässer gelangt, kann dies auch zu überdüngten Seen führen. Die Folge davon ist ein hohes Algenwachstum und ein damit verbundener Sauerstoffmangel für die Fische.

Der Top-Phos von Timac Agro ist im Boden pflanzenverfügbar. Vom gedüngten Phosphor kommt also mehr in der Pflanze an, als bei herkömmlichen P-Düngern. In der Praxis bedeutet dies, dass weniger P-Einheiten gedüngt werden müssen. Das ist in der nutztierlastigen Schweiz ein grosser Pluspunkt bei der Einhaltung der ÖLN-Richtlinien. Viele Betriebe dürfen nicht mehr viel P düngen, sodass die wenigen verbliebenen Einheiten optimal genutzt werden müssen!

 

Wie weiter?

Effizient, umweltfreundlich und kosteneffizient düngen ist nicht einfach. Wir wissen das. Es braucht die richtigen Produkte, aber vor allem deren richtigen Einsatz.

Aus diesem Grund bilden sich unsere Berater ständig weiter, damit wir interessierten Landwirten die folgenden Dienstleistungen gratis anbieten können:

Wir bemühen uns seit 1978, die Schweizer Landwirtschaft zu unterstützen und die Wünsche der Bevölkerung zu berücksichtigen.

Zusammen erreichen wir eine nachhaltige und produktive Landwirtschaft, welche von der Bevölkerung mitgetragen wird!

 

Ihr Beraterteam von Timac Agro Swiss

09.03

Fertileader – Jetzt unser Biostimulanzien-Sortiment entdecken!

Raps, Rebe, Getreide, Gemüse, Zuckerrübe, Mais, Kartoffeln… Für jede Kultur gibt es den passenden Biostimulant!... Artikel ansehen

Raps, Rebe, Getreide, Gemüse, Zuckerrübe, Mais, Kartoffeln… Für jede Kultur gibt es den passenden Biostimulant!

Jetzt ist die richtige Zeit, unser Fertileader-Sortiment zu entdecken.

Was sind Biostimulanzien und wie funktionieren sie?

Biostimulanzien fördern die Wachstumsorgane der Pflanzen und versorgen sie besser mit Nährstoffen. Folglich werden Blüten- und Fruchtanlagen besser versorgt, was zu mehr Ertrag und höherer Qualität führt. Durch Biostimulanzien wird auch der Pflanzenstoffwechsel der Pflanze stimuliert, was die Krankheitsabwehrkraft fördert.

Fertileader

 

Das Fertileader Biostimulanzien-Sortiment basiert auf dem Wirkkomplex Seactiv®, der aus Meeresalgen gewonnen wird und aus selektierten und isolierten Molekülen zusammengesetzt ist. Seactiv unterstützt gezielt die Leistung und Entwicklung der Pflanzen. Durch die Wirkstoffe wird die Photosyntheseaktivität erhöht, die Stresstoleranz verbessert und die Nährstoffaufnahme und -verteilung gesteigert. Dazu werden durch unser Fertileader-Sortiment der Pflanze noch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente zur Verfügung gestellt, um eine optimale Versorgung der Pflanze zu garantieren.

 

 

Unser Sortiment

Fertileader GOLD

  • Ausgewogenes Verhältnis zwischen Bor und Molybdän.
  • Positive Wirkung auf die Pollenbildung, Befruchtung und Fruchtentwicklung
  • Für alle Kulturen mit erhöhtem Bor- und Molybdänbedarf
  • Insbesondere geeignet für den Einsatz in Raps und Zuckerrüben

Fertileader TONIC

  • Sorgt für eine rasche Kupfer- und Manganversorgung
  • Kupfer und Mangan sind wichtig für eine verbesserte Krankheitsresistenz und Vitalität der Pflanzen
  • Insbesondere geeignet für den Einsatz im Getreide

Fertileader AXIS

  • Idealer biostimulierender Blattdünger bei akutem Phosphor- und Manganmangel (violett- blau Verfärbung bei Maispflanzen)
  • Beinhaltet sofort verfügbaren Phosphor und beugt Zink- und Manganmangel vor
  • Insbesondere geeignet für den Einsatz in Mais, Obstbau (Farbumschlag der Früchte), Kartoffeln (Knollenbildung)

Fertileader VITAL

  • „Spurenelementcocktail“ für jede Kultur
  • Erhöht die Photosyntheserate, wodurch sich die Blattgesundheit verbessert
  • Erhöht die Stressresistenz und trägt wesentlich zur Ertragsabsicherung bei

Fertileader KALEO

  • Sorgt für einen idealen Start in ein erfolgreiches Weinjahr
  • Begünstigt den Vegetationsstart, fördert die Entwicklung neuer Wurzeln, erhöht die Nährstoffe im neuen Blatt, für eine höhere Klimatoleranz (Kälte) und fördert die vegetative Entwicklung
  • Ohne Chlor
  • Insbesondere geeignet für den Einsatz in Wein-, Obst- und Gemüsebau

Fertileader AZUR

  • Flüssiger Kalziumdünger, für eine Verbesserung von Haltbarkeit, Wurzelaktivität und Photosynthese
  • Rasche und ausgewogene Kalziumversorgung der Pflanze, besonders wichtig für eine effiziente Nährstoffaufnahme und -umsetzung
  • Auch für die Biolandwirtschaft geeignet

Fertileader VERTIS

  • Optimale Kombination aus Mangan und Eisen, bewirkt eine Erhöhung der Photosyntheserate und der Nährstoffumsetzung
  • Einsatzmöglichkeiten: Chlorose (Weinbau), Christbaumkulturen, Rasen
  • Führt zu einer Erhöhung der Nährstoffe im neuen Blatt und im Blütenkopf, was zur Steigerung der Klimatoleranz (Kälte), besserem Wachstum der Blühanlagen und homogenerer Blütenbildung führt

Fertileader MAGICAL

  • Blattdünger mit einem optimalen Verhältnis zwischen Kalzium und Magnesium: Kalzium für die Festigkeit der Zellwände und Magnesium für die Photosynthese und die Stickstoffaufnahme
  • Einsatzmöglichkeiten: Getreide, Feldgemüse, Obstbau
  • Im Obstbau trägt Fertileader Magical zu einer guten Fruchtfestigkeit und starkem Aroma bei. Gleichzeitig vermindert es die Anfälligkeit auf Stippe

Fertileader MAGNUM

  • Reich an Stickstoff und Magnesium
  • Reduziert die Stiellähme der Rebe und ist Ideal für Kartoffeln im Falle stark kalihaltiger Düngung

 

Biobetrieb? Dann schauen Sie sich unseren Fertileader Azur und unser Sortiment an Bio-Biostimulanzien an: Biofort

Anwendung

Fertileader kann den meisten üblichen Pflanzenschutzprodukten beigemischt werden. Falls Sie fragen zur Mischbarkeit unserer Produkte haben, stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Lassen Sie sich beraten:

Termin mit einem Berater vereinbaren

13.12

Vid-Bags !

Für diejenigen unter Ihnen, die noch Säcke mit Dünger, Samen oder Lebensmitteln verwenden, haben wir... Artikel ansehen

Für diejenigen unter Ihnen, die noch Säcke mit Dünger, Samen oder Lebensmitteln verwenden, haben wir die Lösung für Sie, um zum Big-Bag zu wechseln.

Bei unserem Vid-Bag ist es egal, ob Ihr Pflanzgefäss zu klein ist, Sie verwenden die gewünschte Menge des Produkts!

Abfallverminderung, keine Rückenschmerzen, Zugang zu besseren Preisen in Big-Bag-Verpackungen. Zögern Sie nicht, verwenden Sie unsere Vid-Bags (unseren Kunden offeriert bei einer Bestellung von 24 t Dünger).

30.10

Mit der Spezifität Fix’N versehene Innovation auf dem Markt

In den Biokulturen der Schweiz ist das Defizit an verfügbarem Stickstoff ein wiederkehrendes Problem. Um... Artikel ansehen

In den Biokulturen der Schweiz ist das Defizit an verfügbarem Stickstoff ein wiederkehrendes Problem.

Um dem Bedarf gerecht zu werden, haben unsere Forschungsteams die Spezifität Fix’N mit assoziativen Bakterien entwickelt, welche den atmosphärischen Stickstoff in für die Pflanze verfügbares Ammonium umwandeln.

Diese Spezifität ist auf unseren neuen Bio-Dünger adaptiert worden: MicroP12 – bestehend aus marinem Kalziumkarbonat, das den Säuregehalt des Bodens limitiert, weicherdigem, feinem Rohphosphat, Kieserit und den berühmten Bakterienstämmen, die für ein Plus von bis zu 30 Einheiten Stickstoff sorgen, welches nicht von der Swiss-Bilanz abgezogen wird.

In der Praxis haben Versuche auf einem Bio-Betrieb in Démoret eindrückliche Resultate gezeigt. Eine Selleriekultur hat 300 kg MicroP12 pro ha erhalten. Der Ertrag ist von 31.7 t/ha auf 43.6 t/ha gestiegen, was ein Ertragszuwachs von 38 % bedeutet!

Ausserdem haben Stichproben gezeigt, dass die Sellerie aus dem Bereich, welcher MicroP12 erhalten hat, alle ein Gewicht von über 400 g aufweisen (Untergrenze für die Vermarktung über den Grosshandel) und dass 13 % der Ernte des Kontrollbereichs von dieser Limite betroffen waren.

30.10

Sylaktiv: Bodenverbesserer der neuen Generation

Durch die Kombination von vier edlen Rohstoffen (Kalzium marinen Ursprungs, Kieserit, Kieselerde und Algenextrakte) aktiviert... Artikel ansehen

Durch die Kombination von vier edlen Rohstoffen (Kalzium marinen Ursprungs, Kieserit, Kieselerde und Algenextrakte) aktiviert Sylaktiv die für Kulturböden notwendigen agronomischen Eigenschaften. Im Jahr 2017, anlässlich der in sieben Westschweizer Betrieben durchgeführten Versuchskampagne, wurden bei den folgenden Parametern signifikante Verbesserungen gemessen: pH, Bakterienaktivität, Wasserretention, Stickstoffaufnahme und Ertrag. Auf Anfrage ist der komplette Bericht über die Versuche auf Weizen, Mais, Kartoffeln, Kunst- und Naturwiesen, Gemüsebau, Obstbau und Reben erhältlich.

18.10

Unsere Düngungsprogramme für Kartoffeln machen den Unterschied!

Unsere Düngungsprogramme für Kartoffeln machen den Unterschied! Versuchsresultate vom 05.09.2018 bei Martin Locher in Bösingen... Artikel ansehen

Unsere Düngungsprogramme für Kartoffeln machen den Unterschied!

Versuchsresultate vom 05.09.2018

bei Martin Locher in Bösingen (F) auf Kartoffeln Agria

Düngungsplan: Isodosierung -> 100 N, 65 P und 318 K für alle Bedingungen

 

Komplettes TIMAC-Programm:

 

Physiostart

25 kg/ha

-> 94.8 CHF/ha

Eurofertil 4 10 20

550 kg/ha

-> 481.25 CHF/ha

Sulfammo 26

290 kg/ha

-> 220.4 CHF/ha

Kaliumsalz 60%

350 kg/ha

-> 180.4 CHF/ha

Fertileader Axis + Gold

3 + 2 l/ha

-> 121.5 CHF/ha

Total: 1098.43 CHF/ha

 

Komplettes Vergleichsprogramm:

Landor Special 6 8 24

800 kg/ha

-> 608 CHF/ha

Ammoniumnitrat 27.5%

200 kg/ha

-> 70 CHF/ha

Kaliumsalz 60%

210 kg/ha

-> 108.25 CHF/ha

Total: 768.25 CHF/ha

 

Resultate: Zählung auf 4 x 3 laufenden Metern

TIMAC

Anzahl sortierte Knollen (42.5 – 85mm)                        614 286 Knollen/ha      =      39.5 t/ha

 

Vergleichsprogramm

Vermarktbarer Ertrag (42.5-85mm)                  513 096 Knollen/ha           =        32 t/ha

 

Investment: 312.20 CHF/ha                 Nettogewinn (Preis Agria 43.75/dt) : 2991.5 CHF/ha