17.06

Effizienz in der Landwirtschaft – Betrieb optimieren, effizienter düngen

Sind Sie ein zukunftsorientierter Landwirt? Wir sind an Ihrer Seite.   Die Erträge sind in... Artikel ansehen

Sind Sie ein zukunftsorientierter Landwirt? Wir sind an Ihrer Seite.

 

Die Erträge sind in der Schweiz im internationalen Vergleich hoch. Seit den 40er-Jahren hat sich der Weizenertrag zum Beispiel verdreifacht. Aber ab Ende der 90er-Jahre ist eine Stagnation der Kurve ersichtlich. Seitdem sind die Erträge relativ stabil und zeigen nur die normalen klimatisch bedingten jährlichen Schwankungen. Produktionskosten und Düngerimporte konnten jedoch in den letzten Jahren zurückgefahren werden. Dies zeigt, dass durch die Ausbildung der Landwirte, neue Anbaukenntnisse und innovative technische Verbesserungen vieles möglich war.

Im Düngungsbereich zeigt sich die Effizienzsteigerung dadurch, dass in den letzten Jahren weniger Kunstdünger eingesetzt wurde, die Erträge jedoch konstant blieben. Kunst- und Hofdünger werden heute so effizient eingesetzt wie nie zuvor. Auch das ist auf bessere Bildung des Einzelnen, neue Anbaukenntnisse und neue technische Möglichkeiten zurückzuführen.

Diese neuen Erkenntnisse werden durch die ÖLN-Richtlinien von den Landwirten gefordert. In den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass die ökologischen Aspekte in der Betriebsführung weiter an Bedeutung gewinnen (AP 22+). Wie in der Botschaft des Bundesrates verabschiedet, wird jede Düngereinheit in der Zukunft ökonomischer eingesetzt werden müssen. (Abschaffung der 10-%-Toleranz, Rückgang der Stickstoff- und Phosphorüberschüsse).

Es ist festzustellen, dass die landwirtschaftliche Nutzfläche immer kleiner wird, der Bedarf der Bevölkerung jedoch grösser. Landwirte brauchen also neue Wege, um den Ertrag beizubehalten oder sogar zu erhöhen.

Wie geht es nun weiter? Was kann ein dynamischer Betriebsleiter im Acker- oder Futterbau weiter optimieren, um Ressourcen (z.B. Fläche, Dünger, Arbeitsstunden, Kraftstoff) einzusparen und den Ertrag auf dem Niveau des letzten Jahrzehnts zu halten?

 

Eine hohe allgemeine Betriebseffizienz ist ökologisch und wirtschaftlich!

 

In einem mehr oder weniger geschlossenen Kreislauf sollte die Nährstoffzukaufsmenge (Dünger) möglichst nahe bei der durch die Ernteprodukte abtransportierten Nährstoffmenge liegen. Je höher der Bedarf an Nährstoffen im Vergleich zu den vom Betrieb wegtransportierten Nährstoffen ist, desto weniger effizient wird auf dem Betrieb gewirtschaftet. Sowohl ökonomisch, als auch ökologisch sollte das Ziel sein, einen möglichst geschlossenen Betriebskreislauf zu haben: Jede Nährstoffeinheit muss dafür möglichst gewinnbringend eingesetzt werden. Sie muss zum richtigen Zeitpunkt für die Pflanze verfügbar sein.

 

Wie schaffen wir das?

 

Einerseits kann dank heutiger Maschinentechnik sehr effektiv gearbeitet werden. Dank GPS-Systemen, Sensoren und Satellitenbildern ist eine optimale Bearbeitung des Feldes möglich. Somit kann man Zeit, Treibstoff, aber auch Samen und Dünger sparen.

Andererseits gilt es generell, den Boden nachhaltig zu bewirtschaften. Ein gesunder, nahrhafter Boden mit gutem Wasserspeicherungsvermögen und zahlreichen Organismen ist der Schlüssel für eine nachhaltige, effiziente Landwirtschaft. In einem lebendigen Boden mit einer ausreichenden Humusschicht werden viele Nährstoffe gespeichert. Je dunkler der Boden, desto mehr Humus enthält er. Um diese wertvolle Ressource in für die Pflanzen zur Verfügung stehende Nährstoffe umzuwandeln, ist das Bodenlebewesen zu schützen und zu fördern.

Bei der Bodengesundheit und den technisch weit entwickelten Dünger bietet die Timac Agro Swiss ideale Lösungen.

 

Tipp Nummer 1: Bodengesundheit und ein guter Boden-pH fördern die Nährstoffverfügbarkeit

 

Kalk sorgt für einen hohen Ausnutzungsgrad der Nährstoffe, eine optimale Struktur, die Entwicklung von Bodenorganismen und ein gutes Wasserspeicherungsvermögen.

Mit unserem Bodenverbesserer-Sortiment ermöglichen wir, dass die Bodenorganismen aktiv sind (Humistart, Humifert) und die Pflanzen früh eine optimale Bewurzelung erreichen (Physiomax, Physiomag). Alle unsere Bodenverbesserer sind granuliert und enthalten zudem unseren Meerkalk Calcimer, welcher mit geringer Einsatzmenge für eine gute Bodenstruktur sorgt.

 

Tipp Nummer 2: Hofdüngereinsatz optimieren

 

Der korrekte Hofdüngereinsatz spielt bei der Betriebseffizienz eine tragende Rolle, denn diese Nährstoffe befinden sich bereits im Betriebskreislauf. Durch einen hohen Ausnutzungsgrad kann die benötigte Nährstoffzufuhr begrenzt werden. Unsere Bodenverbesserer sorgen für eine effiziente Mineralisierung im Boden.

Die Effizienz der Nährstoffausnutzung fängt im Boden an. Mit unseren Bodenverbesserern und einer schonenden Bodenbearbeitung steht dem nichts mehr im Wege. Für eine optimale Gülleeffizienz empfehlen wir den Güllezusatz Slurry Activ, welcher die Nährstoffausnutzung zusätzlich fördert.

 

Tipp Nummer 3: Den richtigen Kunstdünger einsetzen

 

Es werden mit der AP 22+ sehr wahrscheinlich weniger Nährstoffe gedüngt werden dürfen. Daher ist es wichtig, dass die Nährstoffe im Kunstdünger effektiv von der Pflanze aufgenommen und genutzt werden können: Der Ausnutzungsgrad muss möglichst hoch sein und das Ziel sollte sein, möglichst wenig Kunstdünger zukaufen zu müssen.

Mit klassischen Düngern ist nur ein geringer Teil der Düngungseinheiten für die Pflanzen verfügbar. In unseren Forschungsanstalten konnte aufgezeigt werden, dass mit unseren Stickstoff- und Phosphordüngern der Ausnutzungsgrad gesteigert werden kann. Der N-Process in unseren Sulfammo-Düngern (Sulfammo 30, Sulfammo 26, Sulfammo 18, Sulfammo 22-7, NP 14-5-0) sorgt für eine ideale Stickstofffreigabe mit möglichst geringen Verlusten. Die Phosphor-Dünger (Top-Phos 8-30, Sulfammo 22-7, Eurofertil 4-10-20) legen sich dank dem Top-Phos-Komplex nicht im Boden fest. Egal bei welchen Bodentypen und egal bei welchem pH, unser Phosphor bleibt verfügbar.

Ausserdem kann mit den Timac-Produkten früher mit der Düngung abgeschlossen werden und dennoch wirken die Nährstoffe nachhaltiger. Das heisst, der Landwirt spart verschiedene Ressourcen ein (Arbeitsstunden, Kraftstoff, Düngemittel), hat jedoch keinen Ertragsverlust. Somit wird die gesamte Betriebseffizienz durch die Düngerwahl deutlich gesteigert.

 

Tipp Nummer 4: Dank professioneller Düngungsplanung Ressourcen sparen

 

Letztlich können bei der Düngung mit einer berechneten, bedarfsgerechten Düngungsempfehlung auch Ressourcen eingespart werden. Entscheidend ist zudem der Ausbringzeitpunkt: Der Boden und die Pflanzen müssen bereit sein, Nährstoffe aufzunehmen.

Für die Planung stehen wir auf Ihrer Seite!

Schauen Sie sich unsere Kulturempfehlungen an und kontaktieren Sie uns. Wir übernehmen gern Ihre Düngungsplanung.

 

Frühere Generationen haben aufgezeigt, dass die Effizienz im Ackerbau gesteigert werden kann. Warum sollten wir jetzt stagnieren? Wir sind davon überzeugt, dass mit unseren Produkten ein weiterer Schritt in der Betriebseffizienz gemacht werden kann!

Zusammen mit Ihnen finden wir Optimierungsmöglichkeiten bezüglich der Effizienz. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Ernährungssicherheit in der Schweiz. Zögern Sie nicht! Rufen Sie uns an und lassen Sie sich beraten.

 

11.06

Kohl – Lagerung nach der Ernte

Wie kann die Lagerfähigkeit von Kohl verbessert werden?   Botrytis cinerea (Botrytis), der Erreger der... Artikel ansehen

Wie kann die Lagerfähigkeit von Kohl verbessert werden?

 

Botrytis cinerea (Botrytis), der Erreger der Grauschimmelfäule, ist ein Pilz, welcher bei Lagerkohl häufig vorkommt. Er ist die Hauptursache für Verluste bei Kohl, welcher für die Langzeitlagerung bestimmt ist. Botrytis ist ein opportunistischer Erreger, der leicht in schwaches, beschädigtes oder alterndes Gewebe eindringt. Daher sind reife, gesunde Blattgewebe widerstandsfähiger gegen Botrytis.

In der Praxis werden häufig Fungizide zur Abtötung von Krankheitserregern eingesetzt. Das Ziel muss sein, diese zu reduzieren.

Wie schaffen wir das?

Unsere Experte haben sich mit dieser Frage befasst.

Unseren Ansatzt finden Sie hier:

Haben Sie Fragen? Brauchen Sie andere Tipps? Dann stehen Ihnen unsere Berater zur Seite: Termin mit einem Berater vereinbaren

 

26.04

Wie geht man mit der Trockenheit am besten um? – Empfehlungen für die Schweizer Landwirtschaft

Wegen des Klimawandels müssen sich Landwirte weltweit Strategien ausdenken, wie sie der Trockenheit entgegenhalten können.... Artikel ansehen

Wegen des Klimawandels müssen sich Landwirte weltweit Strategien ausdenken, wie sie der Trockenheit entgegenhalten können. Die Schweizer Bauern sind dabei keine Ausnahme. Die Frühlingstrockenheit drückt auf die Jugendentwicklung vieler neu angesäter Kulturen. Um den Pflanzen dennoch ein ideales Wachstum zu ermöglichen, ist die Bodenfeuchtigkeit natürlich entscheidend. Ohne Wasser versagt auch die Nährstoffzufuhr: Nährstoffe werden aus dem Boden gelöst und gelangen durch den Wassertransport in die Pflanze. Durch den Trockenstress wird eine Pflanze geschwächt und verliert wichtige Energie, welche für die Ertragsbildung nötig wäre. Bei Trockenstress können die durch die Photosynthese gebildeten Assimilate nicht mehr abtransportiert werden und lagern sich an. Dadurch kann das Chlorophyll der Pflanze beschädigt werden und Nekrosen werden sichtbar.

Es wird weltweit nach trockenheitsresistenteren Sorten geforscht oder gar mit neuen Kulturen gearbeitet. Doch welche konkreten Strategiemöglichkeiten hat der Landwirt auf dem Feld, um bei seinen bestehenden Kulturen den Ertrag trotz Stresssituationen beizubehalten?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Ertragseinbussen wegen Trockenheit ohne Bewässerung zu vermeiden. Wir zeigen in diesem Artikel ein paar Massnahmen, die der Landwirt auf den Ebenen Boden, Pflanze und Düngung treffen kann.

Boden

Im Boden sollte man versuchen, möglichst wenig Evaporation (Wasserverdunstung über den Boden) zu haben und ein hohes Speicherungsvermögen zu erhalten.  Entscheidend für das Wasserspeicherungsvermögen ist die Bodenbeschaffenheit und die Bodenbearbeitung. Die Bodenbeschaffenheit ist gegeben und kann kaum oder nur über viele Jahre beeinflusst werden. In einem leichten Sandboden mit Grobporen speichert sich weniger Wasser als in einem schweren Tonboden mit feineren Poren. Was beeinflusst werden kann, ist die belebte Humusschicht, welche Wasser speichert. Zudem bindet der Humus viel CO2 und enthält wichtige Elemente, die den Boden fruchtbar und klimaschonend machen.

Zur Förderung der Humusschicht sind eine reduzierte Bodenbearbeitung, der Anbau von Zwischenfrüchten und Mistgaben gute Möglichkeiten. Dank einer reduzierten Bodenbearbeitung bleibt das Bodengefüge erhalten und der Boden trocknet weniger aus. Zwischenfrüchte, wie zum Beispiel Gelbsenf, lockern den Boden bis in tiefe Lagen und erhöhen somit die Speicherungskapazität. Zudem ist in den Zellen der Pflanzenreste Wasser gespeichert. Dadurch, dass der Boden mit einer Zwischenfrucht bedeckt ist, verdunstet weniger Wasser aufgrund der direkten Sonneneinstrahlung auf den Boden. Dank Hofdüngergaben werden die Bodenlebewesen gestärkt und dem Boden organische Substanz zugeführt. Letztlich können auch Kalkgaben zur Förderung der Bodenstruktur beitragen.

Pflanzen

Für die Keimung benötigt jede Pflanze eine gewisse Bodenfeuchte. Die Saatbeetzubereitung sollte kurz vor der Saat erfolgen: Wenn zu lange gewartet wird, besteht die Gefahr, dass die Schicht der Sämlingsablage bereits ausgetrocknet ist. Sobald die Kultur gekeimt hat, beginnt sie, mit den ersten Wurzeln Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. In dieser Phase ist das Wachstum des Wurzelwerks entscheidend. Je grösser das unterirdische Pflanzenwachstum, desto mehr Wasser und Nährstoffreserven kann die Pflanze erreichen. Sobald die Pflanze an kein Wasser und keine Nährstoffe mehr gelangt, setzt ein Wachstumsstopp ein, denn die gesamte Energie wird nun für den Überlebenskampf benötigt. In solchen Momenten beginnt das Ertragspotenzial der Kultur zu sinken. Die vorhandene Energie wird in den Erhalt und nicht in die Ertragsbildung gesteckt.

Düngung

Um die Pflanze auch in Stresssituationen wie Trockenheit mit Nährstoffen versorgen zu können, muss einiges beachtet werden. In trockenen Frühjahrsperioden ist es vorteilhaft, den Kunstdünger leicht einzuarbeiten. Dies bewirkt, dass das Granulat eher an Feuchtigkeit gelangt und so die Nährstoffe freigegeben werden können. In längeren Trockenperioden über den Sommer konnte in den letzten Jahren oftmals beobachtet werden, dass der Dünger, der auf der Oberfläche liegen blieb, nicht im für die Pflanze idealen Zeitpunkt in den Boden gelangte. Es ist grundsätzlich vorteilhaft, die Düngung möglichst früh, bei noch vorhandener Bodenfeuchte, abschliessen zu können. Daher sind Langzeitdünger besonders interessant. Sie können im Boden bis zu 12 Wochen lang Elemente abgeben. Mit dem frühzeitigen Einsatz von Langzeitdünger kann die Pflanze beim nächsten Regen bereits Nährstoffe aufnehmen, da die Nährstoffe bereits im Boden verfügbar sind. Die Pflanze gewinnt so einen gewissen Vorsprung.

Bei organischem Dünger im Biolandbau gilt, die vorhandene Feuchtigkeit besonders zu beachten: Die organischen Moleküle müssen oftmals auf dem Feld noch geteilt und hydrolisiert werden, was viel Wasser benötigt. Daher ist bei nicht hydrolisierten Bio-Stickstoffdüngern eine frühe Gabe besonders empfehlenswert.

Lösungen von Timac Agro Swiss

Zusammen mit den oben erwähnten agronomischen Anbaupraktiken können innovative Produkte von Timac Agro Swiss zu guten Resultaten führen.

Wasserspeicherungsvermögen des Bodens fördern:

Um das Wasserspeicherungsvermögen Ihres Bodens zu verbessern, empfehlen wir diverse Produkte unseres Sortimentes. Zum Beispiel wird durch den Humistart das Bodenlebewesen gestärkt und die Humusbildung gefördert. Durch diverse Meerkalke kann die Bodenstruktur verbessert und somit der Wasserhaushalt erhöht werden. Sylaktiv ermöglicht durch das Silizium und den Wirkstoff Opt-N gleichzeitig eine Verbesserung der Wasser- und Nährstoffspeicherung im Boden, die Stimulation der Photosynthese und die Verstärkung der Zellwände. Eine direkte und effiziente Zufuhr von Humus kann mit Vegedor unternommen werden.

Wurzelentwicklung fördern

Mit weiteren Lösungen wird die Bewurzelung der Pflanze gefördert, damit sie ideal auf eine Trockenperiode vorbereitet ist. Durch Algenwirkstoffe wird das Wurzelwachstum angeregt und eine optimale Jugendentwicklung gefördert. Physiomax und Fertiactyl Starter sind gute Beispiele von Produkten, die die Bewurzelung fördern.

Einfluss von Physiomax auf die Wurzeln

Verstärkung der Pflanzen

Zur Pflanzenstärkung haben wir für jede Kultur ein ausführliches Biostimulanzien-Sortiment. Biostimulanzien enthalten Wirkstoffe, die aus Algen gewonnen werden, welche die Stresstoleranz Ihrer Kultur erhöht. Dank beispielsweise dem Fertileader Gold rollen sich die Zuckerrübenblätter weniger rasch zusammen und produzieren länger Zucker.

Langzeitdünger

Unsere Kernprodukte, die Dünger, sind optimal geeignet, um Ihrer Kultur eine langfristige Ernährung ohne Unterbruch zu ermöglichen. Dank dem N-Process sind unsere Stickstoffdünger bis zu 12 Wochen verfügbar, werden nicht ausgewaschen und verflüchtigen nicht. Folglich können Sie Ihre Düngung früh im Frühjahr bei gesicherter Bodenfeuchte abschliessen. Unser Top-Phos sorgt dafür, dass auch der Phosphor bis zur Fruchtentwicklung im Boden verfügbar bleibt.

Unser Bio Enne ist ein bereits hydrolisierter Bio-Stickstoff. Durch diesen schon im Werk getätigten Vorgang der Mineralisation benötigt Ihre Kultur weniger Wasser, bis sie vom Dünger profitieren kann.

Dank diesen Technologien kann die Pflanze, wie physiologisch vorgesehen, ihre Ernährung aus dem Boden auch in Stresssituationen sicherstellen.

 

Zögern sie nicht, uns anzurufen! Wir stehen Ihnen mit Freude für eine Beratung zu Verfügung!

 

Ihr Beraterteam von Timac Agro Swiss

 

03.04

Schweizer Landwirtschaft und Agrarpolitik 2022

Kann eine nachhaltigere Produktionsform unsere Ernährungssicherheit gewährleisten?   Eine Frage, die uns alle etwas angeht,... Artikel ansehen

Kann eine nachhaltigere Produktionsform unsere Ernährungssicherheit gewährleisten?

 

Eine Frage, die uns alle etwas angeht, zu der viele eine Meinung haben und zu der keine Antwort die optimale Lösung zu sein scheint. In der Bevölkerung erheben sich Stimmen, die ausschliessliche Bio-Produktion fordern auf der einen Seite und Befürchtungen, dass die Ernährungssicherheit ohne intensive Landwirtschaft nicht gewährleistet werden kann auf der anderen Seite. Die meisten sind sich dennoch darüber einig, dass der Selbstversorgungsgrad (in den letzten Jahren relativ stabil um 60 %) möglichst aufrechterhalten werden soll.

Fakt ist, dass die Schweizer Landwirte schon heute bereit sind, mehr biologisch anzubauen. Wegen der tiefen Preise für die konventionellen (ÖLN) Agrarprodukte werden viele gezwungen, den Betrieb zu extensivieren und auf höhere Einnahmen im Biolandbau zu hoffen. Der Absatz verschiedener Bioprodukte hat in den letzten Jahren jedoch stagniert. Damit ist der Umstieg wirtschaftlich bereits nicht mehr so interessant.

Ein weiterer Fakt ist, dass im biologischen Anbau die Erträge im Schnitt tiefer sind als bei den intensiveren Landwirtschaftsformen. In Jahren mit schwierigen Witterungsverhältnissen und dem damit verbundenen hohen Krankheits-, Schädlings- oder auch Unkrautdruck ist es im Biolandbau schwieriger, zu reagieren und grosse Ernteverluste können die Folge sein.

Auf der anderen Seite kann eine intensive Landwirtschaft, die für die grosse Mehrheit der Lebensmittelproduktion sorgt, unter Umständen nachweislich der Umwelt schaden. Diese Produktionsform hat es immer schwieriger, sich vor der Bevölkerung zu rechtfertigen. Düngemittel, Spritzmittel, aber auch grosse, schlagkräftige Traktoren stehen unter Beschuss. Im Laden werden jedoch oft genau die auf diese Weise produzierten Lebensmittel wegen ihrer tiefen Preise gekauft.

 

Aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Landwirtschaft

Einfach ausgedrückt, will die Schweizer Bevölkerung eine gewisse Ernährungssicherheit, eine möglichst nachhaltige Produktion und tiefe Produktpreise. Um alle Kundenwünsche zu berücksichtigen, ist eine rein biologische Produktion deshalb nicht das anzustrebende Ziel. Die konventionelle Landwirtschaft kann und muss zur Befriedigung der Konsumenten ressourceneffizienter werden.

Das Ertragsniveau in der Schweiz ist bereits hoch, was relativ tiefe Preise ermöglicht. Die Herausforderung besteht also darin, den Anbau ökologischer zu gestalten und gleichzeitig das aktuelle Produktionsniveau sowie die aktuellen Produktionskosten zu halten oder, noch besser, zu senken.

Schon jetzt gilt, was sich in den nächsten Jahren noch verstärken wird: Der Wunsch nach ökologischen Schweizer Produkten ist in der Bevölkerung verankert und wird mit der Agrarpolitik 2022 (AP 22) noch an Bedeutung gewinnen.

Die Aufgabe der Schweizer Landwirte ist nun, gemäss diesen Anforderungen zu produzieren.

 

Wie schaffen wir das?

Timac Agro ist überzeugt, dass die Ressourceneffizienz im Anbau verbessert werden kann. Das würde die Nachhaltigkeit der Produktion steigern, ohne Ertragsverluste zu verursachen.

Die Schweiz ist ein nutztierlastiges Land, was heisst, dass wir auf unserer verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzfläche relativ viele Tiere halten. Die Folge davon ist eine hohe Produktion an Hofdünger. Durch eine optimierte Düngungsplanung wird dafür gesorgt, dass dieser wertvolle Dünger möglichst effizient eingesetzt werden kann. Für die Planung stehen den Landwirten die Timac-Mitarbeiter zur Seite.

Zur Ergänzung der Hofdünger sind bei den meisten Kulturen noch Mineraldünger nötig, um die gewünschten Höchsterträge zu erhalten. Unter Berücksichtigung der Bodenproben und der Ansprüche der Kulturen werden geeignete Mineraldünger empfohlen, um gezielt und präzise die limitierenden Nährstoffe zu liefern.

Der Einsatz von Dünger ist in der Schweiz durch die Suisse-Bilanz begrenzt. So möchte der Bund eine Überdüngung der Böden vermeiden. Für den Landwirt bedeutet dies, dass er die Dünger möglichst ohne Verluste in die Pflanze bringen muss. Timac Agro bietet hierzu geeignete Lösungen.

 

Stickstoffdüngung

Stickstoffverluste betreffen hauptsächlich die Formen Ammoniak (Verflüchtigung) und Nitrat (Auswaschung, Nitratgehalt im Grundwasser steigt). Je länger das Nitrat in der Bodenlösung frei ist, desto höher sind Auswaschungsgefahr beziehungsweise N-Verluste. Timac Agro begegnet diesen Verlusten mit einer schützenden Matrix um die Nährstoffe herum. Die Pflanze verlangt die Nährstoffe selbst. So wird erreicht, dass die Nitratform, sobald sie freigesetzt ist, aufgenommen wird. Darüber hinaus funktioniert eine effiziente Düngung über längere Zeit nur mit einem gesunden, lebendigen Boden. Aus diesem Grund wurde der Sulfammo so konzipiert, dass die biologische Bodenaktivität geschützt und stimuliert wird.

 

Phosphordüngung

Beim Phosphor liegt das Verlustproblem bei der Festlegung und der minimen Pflanzenverfügbarkeit im Boden. Wenn gedüngtes Phosphor in Fliessgewässer gelangt, kann dies auch zu überdüngten Seen führen. Die Folge davon ist ein hohes Algenwachstum und ein damit verbundener Sauerstoffmangel für die Fische.

Der Top-Phos von Timac Agro ist im Boden pflanzenverfügbar. Vom gedüngten Phosphor kommt also mehr in der Pflanze an, als bei herkömmlichen P-Düngern. In der Praxis bedeutet dies, dass weniger P-Einheiten gedüngt werden müssen. Das ist in der nutztierlastigen Schweiz ein grosser Pluspunkt bei der Einhaltung der ÖLN-Richtlinien. Viele Betriebe dürfen nicht mehr viel P düngen, sodass die wenigen verbliebenen Einheiten optimal genutzt werden müssen!

 

Wie weiter?

Effizient, umweltfreundlich und kosteneffizient düngen ist nicht einfach. Wir wissen das. Es braucht die richtigen Produkte, aber vor allem deren richtigen Einsatz.

Aus diesem Grund bilden sich unsere Berater ständig weiter, damit wir interessierten Landwirten die folgenden Dienstleistungen gratis anbieten können:

Wir bemühen uns seit 1978, die Schweizer Landwirtschaft zu unterstützen und die Wünsche der Bevölkerung zu berücksichtigen.

Zusammen erreichen wir eine nachhaltige und produktive Landwirtschaft, welche von der Bevölkerung mitgetragen wird!

 

Ihr Beraterteam von Timac Agro Swiss

09.03

Fertileader – Jetzt unser Biostimulanzien-Sortiment entdecken!

Raps, Rebe, Getreide, Gemüse, Zuckerrübe, Mais, Kartoffeln… Für jede Kultur gibt es den passenden Biostimulant!... Artikel ansehen

Raps, Rebe, Getreide, Gemüse, Zuckerrübe, Mais, Kartoffeln… Für jede Kultur gibt es den passenden Biostimulant!

Jetzt ist die richtige Zeit, unser Fertileader-Sortiment zu entdecken.

Was sind Biostimulanzien und wie funktionieren sie?

Biostimulanzien fördern die Wachstumsorgane der Pflanzen und versorgen sie besser mit Nährstoffen. Folglich werden Blüten- und Fruchtanlagen besser versorgt, was zu mehr Ertrag und höherer Qualität führt. Durch Biostimulanzien wird auch der Pflanzenstoffwechsel der Pflanze stimuliert, was die Krankheitsabwehrkraft fördert.

Fertileader

 

Das Fertileader Biostimulanzien-Sortiment basiert auf dem Wirkkomplex Seactiv®, der aus Meeresalgen gewonnen wird und aus selektierten und isolierten Molekülen zusammengesetzt ist. Seactiv unterstützt gezielt die Leistung und Entwicklung der Pflanzen. Durch die Wirkstoffe wird die Photosyntheseaktivität erhöht, die Stresstoleranz verbessert und die Nährstoffaufnahme und -verteilung gesteigert. Dazu werden durch unser Fertileader-Sortiment der Pflanze noch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente zur Verfügung gestellt, um eine optimale Versorgung der Pflanze zu garantieren.

 

 

Unser Sortiment

Fertileader GOLD

  • Ausgewogenes Verhältnis zwischen Bor und Molybdän.
  • Positive Wirkung auf die Pollenbildung, Befruchtung und Fruchtentwicklung
  • Für alle Kulturen mit erhöhtem Bor- und Molybdänbedarf
  • Insbesondere geeignet für den Einsatz in Raps und Zuckerrüben

Fertileader TONIC

  • Sorgt für eine rasche Kupfer- und Manganversorgung
  • Kupfer und Mangan sind wichtig für eine verbesserte Krankheitsresistenz und Vitalität der Pflanzen
  • Insbesondere geeignet für den Einsatz im Getreide

Fertileader AXIS

  • Idealer biostimulierender Blattdünger bei akutem Phosphor- und Manganmangel (violett- blau Verfärbung bei Maispflanzen)
  • Beinhaltet sofort verfügbaren Phosphor und beugt Zink- und Manganmangel vor
  • Insbesondere geeignet für den Einsatz in Mais, Obstbau (Farbumschlag der Früchte), Kartoffeln (Knollenbildung)

Fertileader VITAL

  • „Spurenelementcocktail“ für jede Kultur
  • Erhöht die Photosyntheserate, wodurch sich die Blattgesundheit verbessert
  • Erhöht die Stressresistenz und trägt wesentlich zur Ertragsabsicherung bei

Fertileader KALEO

  • Sorgt für einen idealen Start in ein erfolgreiches Weinjahr
  • Begünstigt den Vegetationsstart, fördert die Entwicklung neuer Wurzeln, erhöht die Nährstoffe im neuen Blatt, für eine höhere Klimatoleranz (Kälte) und fördert die vegetative Entwicklung
  • Ohne Chlor
  • Insbesondere geeignet für den Einsatz in Wein-, Obst- und Gemüsebau

Fertileader AZUR

  • Flüssiger Kalziumdünger, für eine Verbesserung von Haltbarkeit, Wurzelaktivität und Photosynthese
  • Rasche und ausgewogene Kalziumversorgung der Pflanze, besonders wichtig für eine effiziente Nährstoffaufnahme und -umsetzung
  • Auch für die Biolandwirtschaft geeignet

Fertileader VERTIS

  • Optimale Kombination aus Mangan und Eisen, bewirkt eine Erhöhung der Photosyntheserate und der Nährstoffumsetzung
  • Einsatzmöglichkeiten: Chlorose (Weinbau), Christbaumkulturen, Rasen
  • Führt zu einer Erhöhung der Nährstoffe im neuen Blatt und im Blütenkopf, was zur Steigerung der Klimatoleranz (Kälte), besserem Wachstum der Blühanlagen und homogenerer Blütenbildung führt

Fertileader MAGICAL

  • Blattdünger mit einem optimalen Verhältnis zwischen Kalzium und Magnesium: Kalzium für die Festigkeit der Zellwände und Magnesium für die Photosynthese und die Stickstoffaufnahme
  • Einsatzmöglichkeiten: Getreide, Feldgemüse, Obstbau
  • Im Obstbau trägt Fertileader Magical zu einer guten Fruchtfestigkeit und starkem Aroma bei. Gleichzeitig vermindert es die Anfälligkeit auf Stippe

Fertileader MAGNUM

  • Reich an Stickstoff und Magnesium
  • Reduziert die Stiellähme der Rebe und ist Ideal für Kartoffeln im Falle stark kalihaltiger Düngung

 

Biobetrieb? Dann schauen Sie sich unseren Fertileader Azur und unser Sortiment an Bio-Biostimulanzien an: Biofort

Anwendung

Fertileader kann den meisten üblichen Pflanzenschutzprodukten beigemischt werden. Falls Sie fragen zur Mischbarkeit unserer Produkte haben, stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Lassen Sie sich beraten:

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13.12

Vid-Bags !

Für diejenigen unter Ihnen, die noch Säcke mit Dünger, Samen oder Lebensmitteln verwenden, haben wir... Artikel ansehen

Für diejenigen unter Ihnen, die noch Säcke mit Dünger, Samen oder Lebensmitteln verwenden, haben wir die Lösung für Sie, um zum Big-Bag zu wechseln.

Bei unserem Vid-Bag ist es egal, ob Ihr Pflanzgefäss zu klein ist, Sie verwenden die gewünschte Menge des Produkts!

Abfallverminderung, keine Rückenschmerzen, Zugang zu besseren Preisen in Big-Bag-Verpackungen. Zögern Sie nicht, verwenden Sie unsere Vid-Bags (unseren Kunden offeriert bei einer Bestellung von 24 t Dünger).

30.10

Mit der Spezifität Fix’N versehene Innovation auf dem Markt

In den Biokulturen der Schweiz ist das Defizit an verfügbarem Stickstoff ein wiederkehrendes Problem. Um... Artikel ansehen

In den Biokulturen der Schweiz ist das Defizit an verfügbarem Stickstoff ein wiederkehrendes Problem.

Um dem Bedarf gerecht zu werden, haben unsere Forschungsteams die Spezifität Fix’N mit assoziativen Bakterien entwickelt, welche den atmosphärischen Stickstoff in für die Pflanze verfügbares Ammonium umwandeln.

Diese Spezifität ist auf unseren neuen Bio-Dünger adaptiert worden: MicroP12 – bestehend aus marinem Kalziumkarbonat, das den Säuregehalt des Bodens limitiert, weicherdigem, feinem Rohphosphat, Kieserit und den berühmten Bakterienstämmen, die für ein Plus von bis zu 30 Einheiten Stickstoff sorgen, welches nicht von der Swiss-Bilanz abgezogen wird.

In der Praxis haben Versuche auf einem Bio-Betrieb in Démoret eindrückliche Resultate gezeigt. Eine Selleriekultur hat 300 kg MicroP12 pro ha erhalten. Der Ertrag ist von 31.7 t/ha auf 43.6 t/ha gestiegen, was ein Ertragszuwachs von 38 % bedeutet!

Ausserdem haben Stichproben gezeigt, dass die Sellerie aus dem Bereich, welcher MicroP12 erhalten hat, alle ein Gewicht von über 400 g aufweisen (Untergrenze für die Vermarktung über den Grosshandel) und dass 13 % der Ernte des Kontrollbereichs von dieser Limite betroffen waren.

30.10

Sylaktiv: Bodenverbesserer der neuen Generation

Durch die Kombination von vier edlen Rohstoffen (Kalzium marinen Ursprungs, Kieserit, Kieselerde und Algenextrakte) aktiviert... Artikel ansehen

Durch die Kombination von vier edlen Rohstoffen (Kalzium marinen Ursprungs, Kieserit, Kieselerde und Algenextrakte) aktiviert Sylaktiv die für Kulturböden notwendigen agronomischen Eigenschaften. Im Jahr 2017, anlässlich der in sieben Westschweizer Betrieben durchgeführten Versuchskampagne, wurden bei den folgenden Parametern signifikante Verbesserungen gemessen: pH, Bakterienaktivität, Wasserretention, Stickstoffaufnahme und Ertrag. Auf Anfrage ist der komplette Bericht über die Versuche auf Weizen, Mais, Kartoffeln, Kunst- und Naturwiesen, Gemüsebau, Obstbau und Reben erhältlich.

18.10

Unsere Düngungsprogramme für Kartoffeln machen den Unterschied!

Unsere Düngungsprogramme für Kartoffeln machen den Unterschied! Versuchsresultate vom 05.09.2018 bei Martin Locher in Bösingen... Artikel ansehen

Unsere Düngungsprogramme für Kartoffeln machen den Unterschied!

Versuchsresultate vom 05.09.2018

bei Martin Locher in Bösingen (F) auf Kartoffeln Agria

Düngungsplan: Isodosierung -> 100 N, 65 P und 318 K für alle Bedingungen

 

Komplettes TIMAC-Programm:

 

Physiostart

25 kg/ha

-> 94.8 CHF/ha

Eurofertil 4 10 20

550 kg/ha

-> 481.25 CHF/ha

Sulfammo 26

290 kg/ha

-> 220.4 CHF/ha

Kaliumsalz 60%

350 kg/ha

-> 180.4 CHF/ha

Fertileader Axis + Gold

3 + 2 l/ha

-> 121.5 CHF/ha

Total: 1098.43 CHF/ha

 

Komplettes Vergleichsprogramm:

Landor Special 6 8 24

800 kg/ha

-> 608 CHF/ha

Ammoniumnitrat 27.5%

200 kg/ha

-> 70 CHF/ha

Kaliumsalz 60%

210 kg/ha

-> 108.25 CHF/ha

Total: 768.25 CHF/ha

 

Resultate: Zählung auf 4 x 3 laufenden Metern

TIMAC

Anzahl sortierte Knollen (42.5 – 85mm)                        614 286 Knollen/ha      =      39.5 t/ha

 

Vergleichsprogramm

Vermarktbarer Ertrag (42.5-85mm)                  513 096 Knollen/ha           =        32 t/ha

 

Investment: 312.20 CHF/ha                 Nettogewinn (Preis Agria 43.75/dt) : 2991.5 CHF/ha